Fit für die Dokumentenprozesse der Zukunft

Die AOK Systems hat den oscare® Document Prozess Control Manager (DPCM) umfassend modernisiert und technologisch fit für zukünftige Anforderungen gemacht. Mit der Weiterentwicklung des zentralen Steuerungs- und Monitoring-Tools für Dokumentenprozesse profitieren die Kunden von mehr Transparenz, höherer Stabilität und deutlich effizienteren Abläufen.

oscare® DPCM gehört zu den ältesten Anwendungen der AOK Systems und wurde bereits 2007 als Bestandteil des Dokumentenmanagements eingeführt. Die Anwendung steuert und überwacht unterschiedlichste Dokumentenprozesse innerhalb der Systemlandschaft und bündelt Informationen aller beteiligten Prozesse. Auf Basis eingehender Rückmeldungen werden automatisch weitere Verarbeitungsschritte angestoßen. Im Laufe der Jahre sind sowohl die Anzahl als auch die Komplexität der Dokumentenprozesse kontinuierlich gestiegen. Gleichzeitig nahmen die Anforderungen an das Monitoring- und Steuerungstool deutlich zu. Deshalb wurde der DPCM innerhalb von sechs Monaten technisch und funktional umfassend weiterentwickelt.


Erhebliche Arbeitserleichterung

Im Mittelpunkt der Überarbeitung stand insbesondere die Vorbereitung auf zukünftige Prozessanforderungen. Mit dem Einsatz von PE4HANA können nun erstmals auch voneinander abhängige Dokumentenprozesse – sogenannte Vater-Kind-Prozesse – zuverlässig abgebildet und verwaltet werden. „Das stellt für die Anwenderinnen und Anwender eine erhebliche Arbeitserleichterung dar“, versichert Product Owner Martin Fielenbach. Darüber hinaus wurde die Oberfläche ergonomisch modernisiert und um zahlreiche neue Selektions- und Navigationsmöglichkeiten erweitert. „Ziel war es, das tägliche Monitoring der Prozesse deutlich einfacher und transparenter zu gestalten. Neue Absprungmöglichkeiten erleichtern zusätzlich den Zugriff auf relevante Informationen.“


Neue Verwaltungs- und Anzeigefunktionen

Auch funktional wurde die Anwendung deutlich ausgebaut. So lassen sich Zuständigkeiten nun gezielt abbilden und in der Oberfläche selektieren. Ergänzt wird das Redesign durch eine praktische Kopierfunktion im Customizing sowie neue Verwaltungs- und Anzeigefunktionen für die stetig wachsende Zahl an Dokumentenprozessen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Optimierung der Datenverarbeitung und der Stabilität des Gesamtsystems. Zudem wurde eine Alarmierungsfunktion integriert, die bei definierten Schwellwerten automatisch auf fehlerhafte Prozesse hinweist. „Dadurch können potenzielle Probleme frühzeitig erkannt und schneller behoben werden“, bestätigt Martin Fielenbach. „Die modernisierte Anwendung schafft damit die Grundlage für die sichere und zuverlässige Verarbeitung zukünftiger Dokumentenprozesse – auch solcher, die vom bisherigen Standard abweichen. Gleichzeitig wird die Verwaltung komplexer Abläufe langfristig vereinfacht und stabilisiert.“


Wirtschaftliche Vorteile

Die Grundfunktion der neuen Anwendung ist bereits bei den Kunden im Einsatz. Weitere erweiterte Funktionen sollen zeitnah folgen. Besonders die Mitarbeitenden in den Bereichen Dokumentenprozessierung und Prozessmonitoring profitieren von den Verbesserungen im Arbeitsalltag. Neben der funktionalen Weiterentwicklung bietet das DPCM-ReDesign auch wirtschaftliche Vorteile: Durch effizientere Prozesse können die Kunden der AOK Systems langfristig erhebliche Kosten einsparen.


Autor: Dirk Rau, Projektleiter bei der AOK Systems